Bruderhahn-aufzucht

Seit dem 01.01.2022 ist das Töten von männlichen Küken nach dem Schlüpfen gesetzlich verboten. Das bedeutet, dass ich von meinen 450 Legehennen auch die 450 Bruderhähne pro Jahr mit aufziehen lasse. Die Bruderhähne brauchen im Gegensatz zu herkömmlichen Hähnchen viel länger, um auf das Schlachtgewicht zu kommen. Das macht die Bruderhahnaufzucht unrentabel. 

 

 

 

 

Dem entsprechend muss die Aufzucht über den Eierpreis der Schwestern (Legehennen) getragen werden. Ich bekomme die Junghennen in einem Alter von 18 Monaten von meinem Aufzuchtsbetrieb geliefert, der in der Zeit auch die Bruderhähne bis zu der Schlachtung aufzieht. Für die Aufzucht der Bruderhähne bezahle ich 9 €/Hahn. Das bedeutet, dass ich zusätzlich 3 Cent/Ei nehmen muss, damit die Aufzucht der Bruderhähne sich überhaupt rechnet.

 

Durch den Ukrainekrieg sind die Preise für das Legehennenfutter gestiegen, da ein Großteil des Eiweißfutters aus der Ukraine importiert wird. Zusätzlich ist der Bedarf an Eiweißfutter auch durch die Bruderhahnaufzucht gestiegen und schlägt sich dementsprechend auf den Preis nieder. Diese Preiserhöhung werde ich auch mit 2 Cent/Ei mit in den Eierpreis einfließen lassen. 

 

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen zur Verfügung 

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